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Wichtig!

Disclaimer: Diese Story ist koplett erfunden und alle darin vorkommenden Personen haben niemals so gehandelt. Der Inhalt entspring allein unserer (bekloppten) Fantasie und ist deshalb nicht ernst zu nehmen. Außerdem sind Ähnlichkeiten zu anderen Storys ungewollt.

Rating: P 16-18

Written by Sir Nathanael

 

HÖR- The Story

Prolog

Nathanael schwankte leicht, als er den Raum betrat. Natürlich, er hatte immerhin fast eine ganze Flasche dieses Kräuterschnapses intus, der nun im Magen brannte und im den Kopf vernebelte. Wenn auch seine Schritte unsicher waren, seinem Kopf war das Ziel schon seit Monaten vorgegeben. Seit ihm klar geworden war, wie sehr er seine Drummerin liebte, mit der er nun schon so viele Jahre jeden Tag zusammen war. Plötzlich war das Gefühl  gekommen, ja, aber es war seither nicht mehr gewichen. Jeden Tag spürte er das Verlangen nach ihr heftiger und hier und heute würde er sich endlich von der quälenden  Ungewissheit befreien. Er würde es ihr sagen, nur scheiße dass er sich dazu hatte Mut antrinken müssen, denn jetzt fand er sie nirgendwo. Aber hier musste sie doch vorbei kommen. An der Toilette kamen alle Frauen im Laufe eines Abends mit viel Bier vorbei. Selbst Kris auch wenn sie in vielerlei Hinsicht anders war als andere Frauen. Er lehnte sich an die Wand und starrte ins Dunkel, merkte wie der Alkohol ihn immer mehr fertig machte. Wenn sie nicht bald kam war er zu besoffen um ihr noch irgendwas sagen zu können. Dann würde er es vermutlich nie hinbekommen. Dabei hatte er sich so viel Mühe gegeben, hatte diese sauteuren Karten für HIM gekauft um ihr eine Freude zu machen und hatte ein wunderbares Wochenende zu zweit arrangiert. Nein, heute musste er es packen, heute oder nie!
Da hörte er schon leichte Schritte auf sich zukommen und dann stoppen. Er öffnete die Augen und sah im Halbdunkel die rot-schwarze Corsage, die er gestern für Kris gekauft hatte. Sauteuer war die gewesen aber er musste zugeben: es hatte sich gelohnt, sie stand ihr wirklich ausgezeichnet und ließ ihre Figur noch viel zarter aussehen als sonst. ‚Soviel macht ne Klamotte aus?’, schoss es ihm durch den Kopf doch dann gab er sich einen Ruck und öffnete zögernd den Mund. „Darf… darf ich dich küssen, Süße?“, brachte er schleppend hervor und guckte möglichst gerade dahin, wo er im Dunklen ihr Gesicht vermutete. ‚Oh Gott wie hirnrissig war das denn???’ Aber sie lachte leise. „Wie soll ich denn so einem Hübschen widerstehen?“, fragte sie zurück und ihre Stimme klang noch tiefer als sonst. Dann strich sie sanft mit den Fingernägeln über seine nackte Brust. Überrascht seufzte er auf als ihre Zungenspitze fordernd über seine Lippen strich. Sanfte aber bestimmte Hände schoben ihn in eine Kabine und schlossen die Tür hinter ihm. Er war froh, dass sie so die Initiative ergriff, er selbst wäre vermutlich zu betrunken gewesen, trotzdem war er überrascht über dieses forsche Vorgehen. Die Hände öffneten jetzt den Patronengürtel an seiner schwarzen Schlaghose und strichen seine Leiste hinab. Er stöhnte leise und lies den Kopf gegen die Wand der Kabine fallen, das Haar viel ihm zerzaust ins Gesicht und über die Brust bis zu den fordernden Finger an seinem Schritt. Eine Hand schloss sich um sein Geschlecht und er spürte, wie sich sein Körper den Berührungen entgegen streckte. Ein Schauer durchlief ihn und er zog den schlanken Körper grob zu sich heran. Sie kicherte als er sich an ihrer Hose zu schaffen machte und die Hand in ihren Schritt gleiten ließ. Sanft biss sie in seine Brustwarze und umspielte mit der Zunge das Piercing. Er rang mit sich, dann beschloss er, aufs Ganze zu gehen und zog das Kondom aus der Tasche. Leise knisterte die Folie als er es ihr wortlos in die Hand legte, die unausgesprochene Frage hing fast sichtbar in der Luft und er hielt den Atem an. Die Enttäuschung traf ihn hart, als sie ihm das Gummi kichernd wieder in die Tasche schob. „Das brauchen wir nicht!“ Er ließ den Kopf sinken, da hörte er ihre Stimme ganz nah an seinem Ohr. „Ich steh nicht auf Gummi, ich nehme die Pille… Und jetzt fick mich endlich!“, fügte sie aufgekratzt hinzu und streifte ihm die Hose vollends ab. Die Überraschung verstärkte sein Verlangen nur noch und ohne Vorwarnung und Zögern drang er in sie ein. Sie seufzte auf und warf sich an seine Brust, der fremde aber unglaublich betörende Duft ihres Haares stieg in sein Bewusstsein und raubte das letzte bisschen seines Verstandes.
Trotz Alkohol und Dope kam er überraschend schnell und heftig. Das euphorische Gefühl überschwemmte ihn wie eine riesige Flutwelle und drohte, ihn mitzureißen. Er krallte sich an ihren Schultern fest. „Ich liebe dich, Krissy!“, seufzte er zitternd. Sie kicherte. „Krissy? Nee ´tschuldige damit kann ich nicht dienen. Ich heiße übrigens Kiima… und du?“ Die Erkenntnis traf ihn mit der Wucht eines Sattelschleppers und er stieß sie von sich, um ihr, nun wieder recht klar im Kopf, zum ersten Mal ins Gesicht zu sehen. Ein hübsches Gesicht, ohne Zweifel. Die vielen Sommersprossen verliehen ihm ein jugendliches Aussehen und die roten Haare lagen luftig darum und fielen bis zur Hüfte herab. Auf der Stirn standen winzige Schweißperlen und ihr Mund war zu einem Lächeln verzogen. Ja, sie sah sympathisch aus, aber nicht wie Kris. „Hallo? Deinen Namen!“, verlangte sie nun grinsend. „Nathanael…“, murmelte er automatisch und tonlos. „Tja, Nathanael, du siehst ein bisschen enttäuscht aus? War ich dir nicht gut genug?“ Sie tat beleidigt. „Nein nein, war okay… Ich muss weg.“ Er öffnete die Tür und rannte hinaus, um die Ecke und in die Männertoiletten. Er starrte sein Spiegelbild an und Ekel stieg in ihm hoch. Spuren ihres Lippenstifts führten an seinem Kinn herunter und Schweiß stand auf der Stirn. Die Augen waren gerötet vom Dope und schwammen unruhig in den Höhlen. Die Hose war offen und die Hälfte guckte heraus.
Der Brechreiz kam plötzlich und heftig, er schaffte er gerade noch zu den Pissoirs. Eine Flut von Jägermeister und Bier ergoss sich in die Schüssel und über seine Haare. Er erbrach sich mehrmals und sein Magen krampfte schmerzhaft. Als er endlich den Kopf aus der Schüssel heben konnte rannte er sofort zu den Waschbecken und wusch sein Haar aus. Mit dem Haar war er eitel, dass auch sein Ledermantel nach Erbrochenem stank, nahm er nur am Rande wahr. Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und Kriss kam hereingestürmt. „Hier bist du!“, rief sie. „Ich hab dich überall gesucht!“ Dann bemerkte sie den Geruch. „Oh man hast du schon wieder zu viel gesoffen…Komm jetzt wir fahren ins Hotel. Das Taxi wartet schon.“ Sie zog ihn am Handgelenk mit und bemerkte in ihrer Aufregung gar nicht, dass er keinen Ton sagte und ihr nicht in die Augen sah. Auf dem gesamten Weg zum Hotel sagte er nichts und auch nicht, als sie ihn in der Nasszelle verfrachtete und kaltes Wasser über ihn laufen ließ. Nur auf ihr „Gute Nacht!“ vom anderen Teil des großen Ehebettes antwortete er brummend, dann brütete er weiter vor sich hin. Er fühlte sich entsetzlich schuldig Kriss gegenüber, obwohl er nicht genau sagen konnte, warum. Schließlich waren sie nicht einmal zusammen. Aber in seinem Kopf, da war es, als hätte er sie betrogen und das würde er sich nie verzeihen können. Erst in den frühen Morgenstunden fand er etwas Ruhe, tröstete sich damit, dass niemand davon erfahren würde und er es schließlich in bestem Wissen getan hatte und fiel endlich in unruhigen Schlaf.

To be continued...

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